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  • "General Anzeiger Bonn" | 21.03.2015 von Fritz Herzog

    Recital in Beethovenhaus Bonn.

    Im bis auf den letzten Platz gefüllten Kammermusiksaal griff sie denn gleich auch mit op. 101 in A-Dur auf die erste jener fünf letzten Sonaten zurück: "Heiliger Boden (für alle Musikalischen)", wie Joachim Kaiser einst befand. Den betritt Ugorskaja in sensibler Souveränität mit einer Anschlagskultur, die außergewöhnlich differenziert ist und im Oszillieren zwischen Sprödig- und Innigkeit dem reduziert-konzentriert "späten", dem zukunftsweisenden Beethoven markante Züge verleiht. Sekundierend "erweitert" wird dieser durch Schumanns groß angelegte romantische C-Dur-Fantasie und Brahms' drei Intermezzi op. 117. Opulent gestaltete Farbenpracht folgte abschließend mit Werken Skrjabins, darunter seine lautmalende Sonate Nr. 7, ("Weiße Messe") op. 64 und - als Zugabe - sein op. 9 (für die linke Hand).

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    Zum Nachhören:

    WDR 3 in der Sendung TonArt vom 17. März 2015

    http://www.wdr3.de/musik/dinaugorskaja102.html


    "Sueddeutsche Zeitung" | 06.05.2014 von Wolfgang Schreiber

    "Dina Ugorskaja beeindruckt mit nuancierter Empfindungswärme für Beethovens letzte große Gedanken"

    SWR-Kultur CD-Tipp von 21.03.2014 (Beethoven Opp. 90, 101,109, 110)

    „Dina Ugorskaja versteht es nicht nur im Detail mit wunderbaren Farben zu schattieren und zu modelieren und Spannungsbögen zu halten, sie läßt die große Klangarchitektur entstehen, die diese komplexe Werke erst durchhörbar macht. Sie spielt wirklich in der obersten Liga“

    Klassik.com von 04.06.2014

     Rezension auf Beethoven CD Vol.II (opp. 90,101,109,110) von Daniel Eberhard:

    " Dies vorweg: Für Furore kann sie ein weiteres Mal sorgen."

    Eleonore Büning, Frankfurter Allgemeine Zeitung (Ausgabe 22.12.2012)

    "Ein Heiliger Gesang" (Zur CD-Einspielung von Beethovens Klaviersonaten op. 106 und op. 111)

    Auch der Vater der Pianistin Dina Ugorskaja ist ein großer Pianist. Jetzt ist sie aus seinem Schatten herausgetreten.

    ...Was allein in dieser kurzen Eröffnungsphrase an unterschiedlichen Farbvaleurs und Ausdrucksnuancen vorgeführt wird, das ist spieltechnisch atemraubend. Und keine Spur von Manierismus oder Willkür... Sie weiß eine erstaunliche Kraft mit zärtlicher Wärme zu vereinen, souverän jedes Detail gestaltend, erzählt sie zugleich immer die ganze Geschichte...
    Erstaunlich auch die rhythmische Präzision und der Schwung, die Gestaltung des wiederholten Innehaltens und das Aushalten der Widersprüche im Scherzo. Das enorme Adagio sostenuto, nach der Vorschrift „leidenschaftlich und mit viel Gefühl“ zu spielen, möchte man fortan nicht mehr anders hören als so: als einen leuchtenden, heiligen Gesang!

    Klassik.com 16.03.2013
    Rezension auf Beethoven-CD (opp. 106 und 111) von Thomas Bopp:

    " Sie weiß ein reich verästeltes Gespinst zu schaffen, ungemein facettenreich und voller analytischer Durchdringung, sie vermag Disparates in eine Ordnung und auseinander driftende Entwicklungsverläufe ins Lot zu bringen, ja, sie versteht es, dem Unverständlichen das rechte Verständnis abzuringen und das Unergründliche aus sich selbst heraus verständlich werden zu lassen. Auf den Punkt gebracht: Dina Ugorskajas Lesart von Beethovens ‚Hammerklaviersonate‘ kommt einer wahren Offenbarung gleich!"