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"Eine außerordentliche Pianistin, deren tiefe Ernsthaftigkeit
sie vor Veräußerlichungen sicher bewahrt,
zu denen ihre virtuosen Moglichkeiten wohl Anlaß geben konnten!"

(Peter Gülke über Dina Ugorskaja)

Dina Ugorskaja (geb. 1973)

Die renommierte FAZ schreibt im Januar 2010 "von einer zweifachen Entdeckung" - "einer Neues erschließenden Spielweise, einer großen Pianistin". Die "Stuttgarter Zeitung" nennt die letzte CD mit den Händel-Suiten schlichtweg eine "Offenbarung". Und auch das Fachmagazin PIANO NEWS bescheinigt der Pianistin hohe technische und geistige Reife in der Darstellung ihres Spiels wie auch ihrer Interpretation.

Dina Ugorskaja, in St. Petersburg geboren, studierte Klavier und Komposition und konzertierte bereits in jungen Jahren. Mit 15 Jahren komponierte sie ein Streichquartett, das in der Leningrader Philharmonie uraufgeführt wurde. Als sie knapp 16 Jahre war, verließ die Familie die damalige Sowjetunion. Seit 20 Jahren lebt sie nun in Deutschland. Sie studierte an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin und an der Musikhochschule in Detmold, wo sie nach dem mit Auszeichnung bestandenen Konzertexamen auch selbst unterrichtete (2002-2007). Zu ihren wichtigsten Klavierlehrern zählen ihr Vater Anatol Ugorski und Nerine Barrett.

Die Pianistin kann bereits auf die Teilnahme an zahlreichen Festivals verweisen, wie den Schwetzinger
Festspielen, den Sommerlichen Tagen Hitzacker, dem Festival de Musique Dijon, den Rottweiler Musiktagen, der Schubertiade Feldkirch und den Kasseler Musiktagen. Sie gab Gastspiele in Bayreuth, Leipzig (Gewandhaus), Bielefeld (Oetkerhalle), Stuttgart (Liederhalle). Sie musizierte mit dem Orchester des Mitteldeutschen Rundfunks, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, der Nordwestdeutschen Philharmonie und der Württembergischen Philharmonie sowie mit dem Lemberg Philharmonia Orchester (Ukraine), Gouverneur´s Symphony Orchester in Vladimir und St. Petersburg State Symphony Orchestra (Russland) unter
Dirigenten wie Ravil Martynov, Wladimir Jurowski, Vladislav Czarnecki, Norichika Limori und Peter Gülke. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Hans-Dietrich Klaus (Klarinette), Sergio Azzolini (Fagot), Elisabeth Kufferath und Ulrike-Anima Mathe (Violine), Anna Lewis (Viola), Xenia Jankovic (Violoncello), das "Auryn-Quartett" und Anatol Ugorski (Klavier) u.v.a.

Vier CD-Produktionen dokumentieren das Schaffen der Pianistin, zuletzt (2009) erschien die Aufnahme von fünf Suiten von G. Fr. Händel als Koproduktion von Bayerischen Rundfunk und dem Label Cavi-Musik. Ihre früheren Einspielungen umfassen Werke von Bach über Beethoven und Chopin bis hin zu Schostakowitsch, darunter auch eine gemeinsame Aufnahme mit Anatol Ugorski - mit den Doppelkonzerten von Bach und Mozart. Ihre neue Solo-CD - erneut eine Koproduktion von BR und CAvi - widmet Dina Ugorskaja dem Komponisten Robert Schumann, und zwar vorwiegend seinen Spätwerken.

In der Saison 2010/2011 ist die seit drei Jahren in München lebende Künstlerin u.a. in der Kölner Philharmonie sowie in Berliner Konzerthaus beim Festival Young Euro Classic zu hören.

Neben der pianistischen Tätigkeit wendet sich Dina Ugorskaja vermehrt dem Komponieren zu. Für die diesjährigen "Kasseler Musiktage" arbeitet sie zur Zeit an einer Auftragskomposition.

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